Vorwort
Nach der Wiedervereinigung haben sich ab 1990 viele Angehörige der damaligen Staatl. Forstwirtschaftsbetriebe als Forstunternehmer / forstwirschaftliche Lohnunternehmer im forstlichen und landschaftspflegerischen Sektor selbstständig gemacht.
Daraus haben sich moderne und leistungsfähige Dienstleistungsunternehmen mit einer breiten Angebotspalette entwickelt. Diese sind heute Rückgrat bei der Ausführung manueller und vorallem technischer Forstarbeiten für den heimischen Waldbesitz und die Versorgung der ansässigen Holzindustrie.
Heute (2002) gibt es im Lande etwa 40 Forstunternehmen mit Sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern und ca. 45 Einmann-Betriebe im Nebenerwerb (Holzrückung).
Die engagiertesten haben sich in der AfL Sachsen-Anhalt e.V. zusammen geschlossen, um sich eine berufsständische Organisation zu schaffen, die nach außen für faire Rahmenbedingungen kämpft und innen für Geschlossenheit wirbt.
Ziel des Berufsstandes ist es, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Auftraggebern des Waldbesitzes und der Holzindustrie die gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Dies dient dem Ziel zur Stärkung des Ländlichen Raumes in unserem Land und Erhalt von mittelständischen Betrieben und deren Arbeitsplätze.
Als zweites Bundesland gilt in Sachsen-Anhalt ein Rahmen- und Lohntarif als Basis des innerbetrieblichen Rechtsfriedens und der außerbetrieblichen Ordnung.
Damit gibt es einheitliche Startbedingungen, deren Akzeptanz so von der Auftraggeberseite erwartet wird.
Fachliches Können, unternehmerische Beweglichkeit und eine hohe persönliche Risikobereitschaft müssen durch faire Rahmenbedingungen und eine gesunde Preissituation honoriert werden.